TEO - Nordkirche

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#FridaysForFuture

Erklärung des Arbeitskreises „Junge Synode” zu den aktuellen Protesten der Bewegung „Fridays for Future Deutschland”

Im August 2018 begannen Schülerinnen und Schüler an jedem Freitag vor dem schwedischen Reichstag für eine zukunftsfähigere Klimapolitik zu demonstrieren. Seitdem ist die „Fridays for Future“-Bewegung international geworden. Es beteiligen sich tausende von Schülerinnen und Schülern zum Beispiel in Kanada, Australien und vielen europäischen Ländern.


Auch in Deutschland und vielen Städten in der Nordkirche gehen jede Woche Schülerinnen und Schüler auf die Straße.


An diesem Freitag ist Greta Thunberg, die die Bewegung angestoßen hat, mit rund 10000 Schülerinnen und Schülern in Hamburg für das Ziel einer neuen Klimapolitik auf die Straße gegangen. Auch in Greifswald und Neumünster wurde beispielsweise demonstriert.


Spätestens seit 2015, mit der Verabschiedung des Klimaschutzgesetzes durch die Landessynode, verfolgt die Nordkirche ähnliche Ziele wie die „Fridays for Future“-Bewegung. Wir als Landeskirche fühlen uns mit den Beteiligten verbunden und hoffen mit den Schülerinnen und Schülern, dass konkrete Schritte für eine weltweit veränderte Klimapolitik in nächster Zeit Realität werden.


Als Arbeitskreis „Junge Synode“ fordern wir die in Schule und Ministerien Verantwortlichen auf, mit Besonnenheit auf die Demonstrationen der Schülerinnen und Schüler zu reagieren. Die Anerkennung der Chance zur Demokratiebildung und des Einsatzes für Nachhaltigkeit bei diesem Engagement sollte Vorrang vor anderen möglichen Reaktionen auf die Teilnahme der Jugendlichen an den Demonstrationen haben.


Wir bitten die Kirchengemeinden, die Anliegen der „Fridays for Future“-Bewegung in ihre Fürbitten aufzunehmen.


Beteiligte werden angefeindet, besonders in den Sozialen Netzwerken werden sie mit Hass und Häme konfrontiert. Wir wollen ihnen zeigen, dass wir ihre Forderungen nach konsequentem Klimaschutz unterstützen - ihr seid nicht allein!